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Jennifer Haug hockt lächelnd im Gras neben Svea, die grast

Seit über 20 Jahren

Eine Frau steht mit einem dunklen Pferd vor dem alten Holzstall

Im Stall

Eine Frau steht neben einem grasenden hellen Pferd auf der Wiese

Gespräch und Erfahrung

Jennifer Haug beugt sich auf der Weide zu Escelso, einem braunen Pferd

Mit Escelso

Aufstellungsarbeit auf der Wiese: ein Pferd, ein Mensch und mehrere Stühle

Aufstellungsarbeit

Eine Frau arbeitet mit einem dunklen Pferd in der Reithalle

Mit Pferden

Eine Gruppe sitzt vor dem Bauwagen am Tisch

Am Bauwagen

Eine Frau steht auf der Wiese neben einem Pferd

Ruhe

Der Coachingraum im Bauwagen mit Tisch, Stühlen und Blick auf die Wiese

Im Coachingraum

Eine Frau sitzt auf einer Matte auf der Wiese, zwei Pferde grasen daneben

Begegnung

Eine Gruppe steht vor dem alten Stall im Hof

Auf dem Hof

Wie ich arbeite

Ich arbeite im Wechsel: Gespräch, dann Erfahrung mit dem Pferd, dann wieder Gespräch. Das eine ohne das andere greift zu kurz. Die Erfahrung allein bleibt ein schöner Nachmittag, das Gespräch allein bleibt Theorie.

Ich sage Ihnen, was ich beobachte, und ich sage es geradeheraus. Was ich nicht tue: Ihnen erklären, was Sie zu fühlen haben. Sie sehen selbst, was passiert — meine Aufgabe ist, die richtigen Fragen dazu zu stellen.

Tempo und Tiefe bestimmen Sie. Manche kommen nur einmal, andere bleiben über Monate. Beides ist möglich.

Coaching und Begleitung ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn eine Behandlung der richtige Weg ist, sage ich Ihnen das.

Was ich für Sie tun kann

Vier Säulen, auf denen meine Arbeit steht: Ich sehe Ihre Situation im Zusammenhang, Sie erleben statt zu grübeln, mit dem Pferd als Erfahrungsraum, und dabei geht es immer um Ihre eigenen Kräfte.

  • Zusammenhänge erkennen: die systemische Sichtweise

    Ich sehe Menschen in ihren Zusammenhängen: in der Familie, in der Partnerschaft, im Team. Was jemand tut, hat oft mit dem zu tun, was um ihn herum geschieht.

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    Deshalb frage ich nicht zuerst nach Schuld, sondern nach Mustern und Beziehungen.

    Die systemische Arbeit geht davon aus, dass jeder Mensch Teil eines Gefüges ist: einer Familie, eines Paares, eines Teams. Verändert sich eine Stelle, bewegt sich oft das ganze Gefüge mit. Deshalb schauen wir gemeinsam darauf, wer welche Rolle spielt, welche Muster sich wiederholen und welche Möglichkeiten Sie bisher noch gar nicht gesehen haben.

  • Erleben statt erklären: pferdegestütztes Coaching

    Sie erfahren unmittelbar, wie Sie wirken, und probieren aus, wie es anders gehen kann. Im Coaching können berufliche und persönliche Fragen Thema sein. Ich arbeite mit Führungskräften, Mitarbeitenden, Selbstständigen und Teams ebenso wie mit Privatpersonen, einzeln und in Gruppen.

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    Ich mache keine fertigen Lösungsvorschläge. Ich begleite mit Fragen und Gesprächstechniken, das Pferd liefert die Erfahrung dazu.

    Was das Pferd übernimmt

    • Sozialpartner: Es reagiert auf Ihr Verhalten.
    • Übungspartner: Sie probieren aus, wie es anders gehen kann.
    • Rückmeldung: Es zeigt unmittelbar, wie Sie wirken.
    • Demonstrationspartner: Es macht sichtbar, was sonst abstrakt bleibt.
    • Inszenierung und Übertragung: Situationen und Beziehungsmuster aus dem Alltag werden im Kontakt erlebbar.

    Womit ich im Coaching arbeite

    • Gesprächsführung und Fragetechniken
    • Klare, überprüfbare Ziele
    • Ressourcen: Was schon da ist
    • Motivation, Hoffnung, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen
    • Umgang mit Widerstand
    • Veränderungsprozesse: Ambivalenz und Change-Talk
  • Erfahrung im Körper: Experientielle Reittherapie (IFERT)

    Meine Ausbildung am IFERT Institut in Experientieller Reittherapie ist eine weitere Grundlage meiner Arbeit mit dem Pferd: erfahrungsorientiert und körperbezogen, im direkten Kontakt statt im Gespräch über die Sache.

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    In der Reittherapie arbeite ich mit Pferden, weil sie sofort reagieren: auf Haltung, Atmung und Anspannung. Sie bekommen eine ehrliche Rückmeldung, noch bevor ein Wort gefallen ist.

    Dabei kann spürbar werden, wie Sie mit Nähe und Grenzen umgehen, oft schneller als im Gespräch. Sie probieren aus, was anders gehen könnte, und nehmen die Erfahrung mit in den Alltag.

    Geritten werden kann, muss aber nicht: Die Reittherapie lebt vom Kontakt zum Pferd, am Boden wie im Sattel.

  • Stabilität und eigene Kräfte: PITT nach Luise Reddemann

    Meine Ausbildung in PITT, der Psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie nach Luise Reddemann, prägt meine Haltung: behutsam, im Tempo des Menschen, mit Blick auf Stabilität und die eigenen Kräfte.

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    Über Erlebtes sprechen zu können, kann befreiend sein, und der Schrecken vor Themen, die Angst machen, wird oft kleiner. Dabei bestimmen Sie das Tempo, und es geht nur um das, was Sie mir anbieten möchten.

    Coaching und Begleitung ersetzen keine Therapie. Wenn eine Behandlung der richtige Weg ist, sage ich Ihnen das.

Ein Pferd auf einer Weide vor bewaldeten Hügeln bei Freiburg

Die Pferde

Ohne sie geht hier nichts.

Die Pferde sind keine Werkzeuge. Sie haben eigene Charaktere, eigene Tage und eigene Grenzen — und genau deshalb funktioniert die Arbeit. Ein Tier, das immer alles mitmacht, würde Ihnen nichts zeigen.

Sie leben in der Gruppe, mit Weidegang und ohne Leistungsdruck. Wie viel sie arbeiten, richtet sich nach ihnen, nicht nach dem Kalender. Wenn ein Pferd an einem Tag nicht möchte, arbeiten wir mit einem anderen.

Eine Person sitzt im Gras, zwei Pferde grasen daneben

Das Team auf vier Beinen

Zwei Kollegen, die ich Ihnen vorstellen möchte.

Escelso, ein dunkelbraunes Pferd, steht vor einer roten Scheune und schaut zur Seite
Co-Coach

Escelso

Vorsichtig, aufmerksam, sehr genau.

Escelso geht nicht auf jeden gleich zu. Er schaut erst einmal, wer da vor ihm steht, und sein Vertrauen muss man sich erarbeiten. Hat er es gefasst, merkt man, wie genau er beobachtet: Kleinste Veränderungen in Haltung, Tempo und Stimmung entgehen ihm nicht, und er antwortet darauf ohne Umwege.

Bei ihm lernen Menschen, langsamer zu werden. Und dass Vertrauen sich nicht einfordern lässt, sondern wächst.

Svea, ein Fuchs mit heller Mähne und breiter Blesse, blickt in die Kamera
Co-Coach

Svea

Herzlich, verlässlich, mit klarer Meinung.

Svea ist die gute Mutter unter den beiden: zugewandt, geduldig, ein Pferd, bei dem man sich schnell aufgehoben fühlt. Sie kann aber auch anders. Bleibt jemand unklar, wünscht sie sich mehr Durchsetzungsvermögen und lässt das spüren. Sobald man sich klarer zeigt, ist sie sofort wieder ganz bei einem.

Bei ihr üben Menschen, freundlich und bestimmt zugleich zu sein.

Kontakt

Lernen wir uns kennen.

Ein kurzes Gespräch reicht meistens, um zu merken, ob es passt.